Seltene Krankheiten
Aufklärung ist auf sprachliche Begriffe angewiesen. Ausnahmelos stehen sie aber in einem schwierigen, anstrengenden, ja Aufmerksamkeit heischenden Zusammenhang. Den meisten Leuten vergeht dabei schnell das Hören und Sehen. Für sie sind handfeste Bilder das Terrain, auf dem sie sich bewegen. So ist es zu einer grossen Konfusion gekommen über die Ziele der Medizin. Das einzige, was dem gewöhnlichen Bürger dabei in den Sinn kommt, ist, dass sie zu teuer ist. Genau so denken auch die Akteure der reinen und der angewandten Finanzkomplexe: Forschung im Bereich der Medizin wird nur da vorangetrieben, wo Gewinne voraussagbar sind und wo also als Nebeneffekt Finanzdiebe ihre Beute auch ins Trockene bringen können. Dagegen ist nun ein Kraut gewachsen. Sein Name: Diseasemap. In einem Beispiel schaue man hier in die Karte für die Multiple Enchondromatose: https://www.diseasemaps.org/ollier-disease/ Die Website wurde von Pablo Belmonte ca. 2014 geschaffen und wird neben ihm von Elisa, Pablo Mínguez und Raquel auf Trab gehalten. Dazu gehören noch einige weitere MitarbeiterInnen und ÜbersetzerInnen, meist ziemlich jugendliche. Die Website enthält in 15 Sprachen 1240 (!) seltene Krankheiten, rare diseases, orphan diseases (von der universitären Forschung und den Konzernen verwaiste Krankheiten). Was ist der Nutzen? - Hat man auf der Website eine Krankheit gewählt, erscheinen auf der Weltkarte alle diejenigen, die ihren Lebensort auf ihr bereits eingetragen haben (passwortgeschützt, also soweit anonymisiert, wie man will). Je mehr PatientInnen, die an einer Krankheit ohne medikamentöse Behandlungsmöglichkeit leiden, sich eingetragen haben, um so einleuchtender wird das Bild, wie viele Einzelmenschen doch eigentlich von dieser angeblich so seltenen Krankheit betroffen sind - so viele auf einem Haufen, dass es jedem Dummkopf dämmern muss, dass eigentlich jedermensch als Opferziel der Natur in Frage kommt. Ist diese Einsicht erst einmal hergestellt, durchs blosse abstrakte Bild auf der Weltkarte, wird es gesellschaftlich unkomplizierter werden, über die Forschungsziele der Medizin zu diskutieren.
02.10.2020, 02:14 aktualisiert
01.02.2018, 08:23
Radiostationen für Konzerte
Programmseiten hörenswerter Radiostationen, die mit der Swisscom TV-Box in Bern empfangen werden können: Deutsche Schweiz 2: https://www.srf.ch/programm/radio/radio-srf-2-kultur Französische Schweiz Espace 2: http://programmesradio.rts.ch/espace-2/ Italienische Schweiz Rete Due: https://www.rsi.ch/rete-due/ (unbrauchbare Programmpräsentation) Bayern 4: https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html Südwest 2: https://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html France Musique: https://www.francemusique.fr/programmes Österreich 1: http://oe1.orf.at/programm/20180128 WDR 3: https://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/2018-01-28/ BBC 3: https://www.bbc.co.uk/schedules/p00fzl8t#on-now RAI 5: http://www.raiplayradio.it/radioclassica/ Deutschlandfunk: http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html Deutschlandradio Kultur: http://www.deutschlandfunkkultur.de/programmvorschau.282.de.html (kein Sender der TV-Box, aber direkt vom Receiver abrufbar, wenn via Browser als Internetradio an erster Stelle positioniert - zweite Klasse Tonqualität) --------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Verkabelung des Receivers (Pioneer VSX-528) mit der TV-Box ist nicht konventionell (siehe Bild): Der CD-Player wird mit dem optischen Kabel verbunden, dort, wo fabrikmässig der Fernseher wäre. Die TV-Box wird nicht mit dem Fernseher, sondern mit dem Receiver am Satellit=Kabelanschluss verbunden. Über den Fernseher gibt es keinen Input in den Receiver. DVD-Anschluss gibt es nur für GoT. Will man Radio hören, wird auf der Receiver-Fernverbindung die Taste SAT/CBL gewählt. Der Fernseher bleibt ausgeschaltet. Man hört bei jedem Start den zuletzt gewählten Fernsehsender. Das ist gut so. Wegen des Geschreis würde ich nach 5 Sekunden Zuhören kotzen (auf allen Stationen), und schaue deshalb nie Fernseh (man benötigt das Gerät zur gelegentlichen Orientierung, z. B. während und nach Updates der TV-Box). Man drückt auf der TV-Fernverbindung die Taste RADIO. Erst jetzt kann man den gewünschten Sender wählen.
02.10.2020, 02:14 aktualisiert
28.01.2018, 06:17
Facebook
Nicht zum Aushalten da drin. Wie Ihr das nur macht? Man soll irdische Orte angeben, bei denen man gewesen war, aber Facebook kennt sie nicht und lässt sie also auch nicht erwähnen; man soll gute Musik angeben, aber Facebook kennt keine und lässt die wirklich gute nicht präsentieren. Postet man ein durchdachtes Bild, wird es ohne Federlesens an den Rändern abgeschnitten - die Pointe geht verloren. Sind wir Schafe eines geldversessenen Warenkönigs, dem die Welt vor dem Warenhaus nur eine Wüste ist?
02.10.2020, 02:14 aktualisiert
02.01.2018, 16:10