{"id":2996,"date":"2020-10-16T06:31:52","date_gmt":"2020-10-16T05:31:52","guid":{"rendered":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/?p=2996"},"modified":"2020-10-24T08:45:51","modified_gmt":"2020-10-24T07:45:51","slug":"glissandi-in-musescore-3-5-und-uvi-falcon-2-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/?p=2996","title":{"rendered":"Glissandi in MuseScore 3.5 und UVI Falcon 2.1"},"content":{"rendered":"<p>Vor knapp zwei Wochen gab es das Update des Falcon auf 2.1, mit der Feedback Machine und einem Wah wah (Cry Baby). Gleichzeitig fand ich endlich heraus, wie man sehr lange Glissandi macht, bis zu vier Oktaven lange&#8230;<\/p>\n<p>Also machte ich mich an einen Klassiker mit solchen Goodies, Jimi Hendix im St\u00fcck, nicht unaktuell im Land der ewigen Wahl von Pest &amp; Cholera, Star Spangled Banner:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0_CfZESSAkY\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0_CfZESSAkY<\/a><\/p>\n<p>Wah wah und Feedback sind FX (=Effekte), die dem Grundinstrument hinzugef\u00fcgt werden. Die akustische IRCAM-Gitarre spielt die Noten ohne K\u00f6pfe, aber mit Kreuzen: die Finger sind in korrekter Spielweise auf den Saiten aufgelegt, ohne sie wirklich runterzudr\u00fccken. Die Feedback Machine kann man nicht unbeaufsichtigt durchlaufen lassen, sondern muss nach jedem Ereignis wieder abgestellt werden. Ich mache es mit einer Automationsspur des Mixers:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/bilder\/2020\/feedback-1.jpg\"><br \/>\nDie Host Automation wird ausgel\u00f6st durch Rechtsklick auf den Knopf, dann in der Liste die erste Stelle anw\u00e4hlen. In Cubase aufs Instrument, Rechtsklick, Automationsspur. Auf Lautst\u00e4rke (Standardautomation), rechte Maus, zum Instrumentennamen gehen, rechte Maus, ersten Eintrag w\u00e4hlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/bilder\/2020\/feedback-2.jpg\"><br \/>\nBei jedem Ton wird der Mixer angehoben und sofort wieder geschlossen. Das ist genaugleich m\u00fchsam wie beim Pedal der Klaviere (Sustain Automation CC 64).<\/p>\n<p>Die Glissando-Funktion in MuseScore ist f\u00fcr Klaviere gut, f\u00fcr nicht diskrete Instrumente wie Streicher, Posaunen und e-Gitarren schlecht. Daf\u00fcr gibt es das Bending. Es besteht aus einem Feld mit Quadraten, horizontal die Tonl\u00e4nge, vertikal im Ganzen ein Tritonus, also die H\u00e4fte einer Oktave (das kleinste Feld vertikal produziert einen Viertelton).<\/p>\n<p>Bleibt man in der Produktion innerhalb von MuseScore, gibt es nebst der Begrenzung auf den Tritonus keine weiteren Schwierigkeiten im Bending. Der Import einer MIDI-Datei aus MuseScore mit Bending ergab indes immer diffuse Resultate. Jetzt weiss ich endlich wieso.<\/p>\n<p>Fast jedes Instrument hat einen Pitch Bend Modulator. Er legte fr\u00fcher fest, wie stark das Rad links auf der MIDI-Tastatur den Ton anheben und senken soll. Ich habe keine Tastatur, nur die Noten mit den Sonderzeichen. Die Absicht ist, dass in den Sonderzeichen ein m\u00f6glichst grosses Glissando ausgel\u00f6st werden kann.<\/p>\n<p>Der Pitch Bend Modulator findet sich im TREE des Falcon (1), der alle Teile des Instruments auflistet, weit unten.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/bilder\/2020\/pitch-bend.jpg\"><br \/>\nDoppelklick. Es erscheint die Pitch H\u00fcllkurve und die eigentliche Einstellung f\u00fcr den Pitch, den h\u00f6chsten Ton, der mit einem Glissando erzielt werden soll, wenn ein bestimmter Ton in den Noten ausgel\u00f6st wird. Standard ist 2, manchmal 0. Hier w\u00e4hlt man. Nicht ohne Bedacht.<\/p>\n<p>In MuseScore gibt es nur einen einzigen Raster f\u00fcrs Bending (beziehungsweise f\u00fcrs Ausl\u00f6sen eines Glissandos oder eines speziellen Vibratos).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/bilder\/2020\/bending.jpg\"><br \/>\nDas Glissando aufw\u00e4rts betr\u00e4gt eine Dezime und geht dann eine Oktave abw\u00e4rts zum angestrebten E. Dasselbe Bending w\u00fcrde in einem normalen Instrument mit dem Pitch 2 Semitones kaum wahrgenommen werden; in einem mit dem manuell eingestellten Pitch 6 von C nach F und anschliessend hinuter zu einem Viertelton \u00fcber D gleiten.<\/p>\n<p>Eine allgemeine Darstellung des Zusammenarbeitens von MuseScore, Falcon und Cubase gibt es seit April 2020 hier:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ueliraz.ch\/produktion-musikvideos.pdf\">https:\/\/www.ueliraz.ch\/produktion-musikvideos.pdf<\/a><\/p>\n<p>Zusatz: Die kleinsten Mikrot\u00f6ne im Verbund von MuseScore und Falcon sind nicht Halbt\u00f6ne oder Viertelt\u00f6ne, sondern Vierundzwanzigstelt\u00f6ne, also Mikrot\u00f6ne in der Gr\u00f6sse von 1\/24. Im Instrument auf dem Falcon legt man den Pitch Bend auf 1 Semitone (man kann denselben Wert noch unterteilen&#8230;). Nun ist in der Grafik des Bendings im Schreibprogramm MuseScore die ganze Vertikale ein Halbton, ein einzelnes Feld der 12 Felder in der Vertikale nach Adam Riese 1\/24tel gross. Schreibt oder zeichnet man eine Waagrechte auf der zweituntersten Linie, hat man einen Ton einen Vierundzwanzigstel h\u00f6her als die geschriebene Note.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor knapp zwei Wochen gab es das Update des Falcon auf 2.1, mit der Feedback Machine und einem Wah wah (Cry Baby). 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