{"id":2877,"date":"2019-09-28T19:32:06","date_gmt":"2019-09-28T18:32:06","guid":{"rendered":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/?p=2877"},"modified":"2019-09-29T09:20:35","modified_gmt":"2019-09-29T08:20:35","slug":"sitar-und-midi-in-der-partitur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/?p=2877","title":{"rendered":"Sitar und MIDI in der Partitur"},"content":{"rendered":"<p>Heute wurde noch die Sitar heruntergeladen, im grossen UVI-Paket World-Suite (18 GB&#8230;). Man muss sie genau so intensiv studieren wie die Solo-Instrumente aus dem IRCAM. Da es kein KS-Instrument gibt, sind alle Soundfonts gleichwertig. Ausser einem Font, der die Resonanzsaiten spielen l\u00e4sst und also mit anderen teilweise zusammenspielt, ist nur immer eine einzige &#8222;Spielweise&#8220; in Aktion. Alte Midihasen mit schimmliger Hardware spielen die Instrumente durch die Controllerwahl ausgelesen. Ich will keinen weiteren Plunder zu den B\u00fcchern, schreibe also nur Noten am Computer. Die Kontrolle oder Auswahl geschieht \u00fcber definierte T\u00f6ne, die tiefer als der Spielumfang des Instruments liegen. Bei der Sitar gibt es neben den Resonanzsaiten 11 Instrumente, von C1 bis B1 in UVI-Schreibweise, im Musescore 3 sind das C2 bis B2. An dieser Stelle hier werden alle einmal vorgef\u00fchrt, nur die Resonanzsaiten in einem Begleitsystem f\u00fcr sich alleine. Man muss viele \u00dcbungen machen, bis man entscheiden kann, in welchem konkreten musikalischen Spiel die einzelnen Fonts sich beweisen k\u00f6nnen. Gar nicht so anders als bei der ganz neuen Musik&#8230;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/bilder\/2019\/uvi-sitar-noten.jpg\"><\/p>\n<p>Das t\u00f6nt zwar schrecklich, dient aber dem praktischen Recht auf Einsichtnahme in die M\u00f6glichkeiten zur Auseinandersetzung mit Musik heute.<\/p>\n<!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2877-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/sitar-subtracks.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/sitar-subtracks.mp3\">https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/sitar-subtracks.mp3<\/a><\/audio>\n<p>Zusatz: Ein grosses Problem machte sich \u00fcber Nacht Luft. Das normale Spiel des Mizrabs mit DA und RA (beim Gitarrenplektrum: &#8222;Wechselschlag&#8220;) scheint nicht m\u00f6glich zu sein, weil der Wechsel von einer Spielweise zu einer anderen nicht in dem Moment geschieht, wo die tiefe Note ihn ausl\u00f6sen sollte, sondern erst nach einer gewissen Verz\u00f6gerung, also erst bei der n\u00e4chsten gespielten Note. Die MIDI-Latenz speut ihr Gift auch in einer Anordnung aus ganz ohne verdrahtete Hardware. Dann schreiben wir die Noten halt um &#8211; zu sehen braucht sie ja dann ja niemand&#8230;<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung f\u00fcr das DA-RE-Spiel des Mizrabs ist einfach. Man schreibt die Musiknoten in zwei Systemen getrennt und die Controllernoten jeweils um einen Ton zur\u00fcckverschoben:<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/bilder\/2019\/midi-da-re-sitar.jpg\"><br \/>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2877-2\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/sitar-sa-re-1.mp3?_=2\" \/><a href=\"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/sitar-sa-re-1.mp3\">https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/sitar-sa-re-1.mp3<\/a><\/audio><\/p>\n<p>Die Sitar spielt jetzt wie gew\u00fcnscht. Ausser? Wie kommen die Shruti-s ins MIDI? Musescore 3 hat eine gute L\u00f6sung f\u00fcr sich selbst. MIDI zerst\u00f6rt den Spass bei jedem Export. Mal schauen: midi modal tuning ist gefragt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute wurde noch die Sitar heruntergeladen, im grossen UVI-Paket World-Suite (18 GB&#8230;). Man muss sie genau so intensiv studieren wie die Solo-Instrumente aus dem IRCAM. Da es kein KS-Instrument gibt, sind alle Soundfonts gleichwertig. 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