{"id":287,"date":"2010-02-16T13:55:28","date_gmt":"2010-02-16T12:55:28","guid":{"rendered":"http:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/?p=287"},"modified":"2010-02-16T13:55:28","modified_gmt":"2010-02-16T12:55:28","slug":"poes-pendel-und-glutwande-zwischen-3-und-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/?p=287","title":{"rendered":"Poes Pendel und Glutw\u00e4nde zwischen 3 und 4"},"content":{"rendered":"<p>Edgar Allan Poe ist ein Autor, mit dem man fr\u00fch in Kontakt ger\u00e4t. Seine Geschichten enthalten viel der existentiellen Spannungen, die das Leben in der Pubert\u00e4t ausf\u00fcllen. An die erste Lekt\u00fcre kann ich mich nicht mehr erinnern, die zweite war ein antiquarisch erstandenes Buch, die letzte folgte 1980 der Gesamtausgabe der \u00dcbersetzer Arno Schmidt und Hans Wollschl\u00e4ger. Obwohl das Initialverh\u00e4ltnis nie verschwunden war, in dem dieser Autor nur zwecks Entkrampfung durch Spannung und als veritable Unterhaltung konsumiert worden war, erfahren seine Texte sporadisch neue Sch\u00fcbe der Bewunderung, und die Lekt\u00fcre des Vierzigj\u00e4hrigen von Zettels Traum machte es zum str\u00e4flichen Widersinn, ihn als blossen fr\u00fchen Zulieferer der Kulturindustrie abzuwehren. Dieses Zus\u00e4tzliche indes, das uns Schmidt durch den physischen Gewaltakt von Zettels Traum einpr\u00fcgelte, den ich als Buch heutzutage nicht einmal aus einem ebenerdigen Regal mehr herausnehmen und auf dem Boden aufschlagen k\u00f6nnte, hat in der objektiven Geschichte der Theorie keine Entsprechungen, die \u00fcber Derridas in der Postkarte* ver\u00f6ffentlichte k\u00fchne, aber um nichts weniger sorgf\u00e4ltige (und mit voller Wucht einer gesellschaftlichen Institution ignorierte) Auseinandersetzung mit Lacans 1955 verfassten Spielereien \u00fcber den Entwendeten Brief hinausgingen, in denen Poes Text und die Geschichte seiner Lekt\u00fcre so entstellt worden waren, bis Lacan an der Spitze eines philosophischen Rechtfertigungssystems zu stehen kam. Die historische Achtung, die Poe geniesst, hat etwas Anr\u00fcchiges wie der Achtungserfolg, der einem einmal gezollt wird und von dem in Erinnerung bleibt, dass er nur ein einziges Mal geschehen war. Auf diese Weise d\u00fcnkt es mich, k\u00f6nne der Geschichte mit dem Titel Das Pendel von heute aus ein Sinn untergeschoben werden, der in gewisser anr\u00fcchiger Beschr\u00e4nktheit, die zu bestimmen ist, Allgemeinheit und sogar eine gewisse theoretische Kraft beanspruchen d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Poes Geschichte Der Entwendete Brief wurde vor Lacan schon von Marie Bonaparte in ihrer 1933 ver\u00f6ffentlichten Poe-Studie wertgesch\u00e4tzt, die nicht ohne Stolz einen Brief von Freud an sie selbst und \u00fcber sie wiedergibt, wo er die Wichtigkeit der Lebensereignisse f\u00fcrs Verst\u00e4ndnis der Texte Poes hervorhebt. Der erdichtete Brief an die franz\u00f6sische K\u00f6nigin gilt sowohl als Faktor der Macht wie als ihr Stolperstein; unter ihren Augen und denen des K\u00f6nigs wird er von einem Minister entwendet, um ihn per Gelegenheit als Druckmittel einzusetzen. Die Polizei untersucht dessen Haus, ohne den Brief zu finden. Nur der Psychoanalytiker-Detektiv Dupin st\u00f6bert ihn auf, ersetzt ihn, den offen daliegenden, durch einen anderen, der seinerseits sp\u00e4ter den Minister in Verlegenheit setzen wird, und bringt ihn der K\u00f6nigin als deren Wahrheit zur\u00fcck. Derrida, ohne Lehranalyse, aber bei Abfassung des Textes schon knapp zwanzig Jahre mit einer praktizierenden Psychoanalytikerin verheiratet, zeigt, wie Lacan nicht nur Poes materiell geschichtlichen und individuellen Arbeits- und Lebenszusammenhang gleichwie die Rezeption verschweigt, sondern auch die Geschichte selbst entstellen muss, um dorthin zu kommen, wo er von allem Anfang an hingelangen will: Der Detektiv-Analytiker hat immer schon die Wahrheit, wenn der Patient in die Analyse kommt, er bringt ihm oder ihr auf jeden Fall und mit Garantie die Wahrheit, sie kommt immer an. Indem Derrida das von Lacan Ausgeklammerte, die effektiven Gegebenheiten, neu ins Spiel bringt, verliert das Konzept von Wahrheit jede M\u00f6glichkeit, in einem Begriff wie dem des Phallus oder der Kastration verdinglicht zu werden. Der ontologische Status des Briefs in Poes Geschichte mag der der Kastration sein, die Lacan hypostasiert; Derrida h\u00e4lt ihn so offen wie m\u00f6glich, um dank ihm von der Wahrheit weiterhin sprechen zu k\u00f6nnen, ohne ihr einen seienden Wert unterstellen zu m\u00fcssen. Sie steht nun da als Ambiguit\u00e4t ohne fixen Inhalt, und sei er noch so formal ausged\u00fcnnt. Wie die Meute sich zur Phantasterei aufpeitscht und es in ihren Augen niemals geschehen sollte, dass sich die Philosophie als immer schon von jedem im Alltag vollzogenes Leben zeigte &#8211; dem Ambiguen gegen\u00fcber offen oder verbiestert &#8211; hat dieser grosse Text nicht nur kein Verst\u00e4ndnis gefunden, sondern Derrida als Philosophen der Ambiguit\u00e4t in den Institutionen der Psychoanalyse anzuerkennen a forteriori misskreditiert.<\/p>\n<p>Als ein anderes Sinnbild erscheint mir jeden Morgen zwischen drei und vier Uhr Poes Geschichte Die Grube und das Pendel, die ich das letzte Mal vor dreissig Jahren gelesen hatte. Es ist nichts im Ablauf der Geschichte, das, vermittelt durch Theorie, zu denken g\u00e4be, sondern es sind unvermittelt zwei ihrer mehreren Bilder, die das k\u00f6rperliche Liegen kurz nach dem Erwachen widerspiegeln, ohne dass etwas Weiteres im Kopf geschehen w\u00fcrde als ihre st\u00e4ndige punktuelle Erinnerung, seit drei Monaten ungef\u00e4hr, als gewisse Symptome sich im Gastgebilde zwischen linkem Bein und R\u00fccken, das medizinisch erst 2006 aktenkundig gemacht wurde (aber gem\u00e4ss Indizien immer schon da war), vom Gewebe und dessen Nervenbahnen in den Knochenbau zu verschieben begannen, wo sie das ganze Ger\u00fcst nun vom Oberschenkel links bis &#8211; je nach Lage &#8211; zur Schulter rechts sp\u00fcrbar machen, einerseits als die W\u00e4nde selbst, die in der Geschichte gl\u00fchend auf den Erz\u00e4hlenden von allen Seiten her langsam heranr\u00fccken, andererseits, in einer Art Deutung oder wenigstens Verdeutlichung, als das Pendel, das von oben hin- und herschwingend langsam herabgelassen wird und irgendeinmal den K\u00f6rper hart aufschneiden wird: die n\u00e4herr\u00fcckenden W\u00e4nde als die eigentlichen, eigenen K\u00f6rperteile nach langem Liegen, das Pendel als zus\u00e4tzliche, verschobene Vorstellung und allgemeines Bild der Drohung, das jeder k\u00f6rperlich Gemarterte vom Geschehen machen kann und das den empirischen Vorg\u00e4ngen immer widerspricht, indem es anders ist als sie in ihrer wirklichen Gegebenheit. In meinem individuellen Erleben erfahre ich es als Deutung des ersten, das ich notiere, ohne dass es von diesem sagen k\u00f6nnte, wie es beschaffen sei, wirklich gef\u00e4hrlich &#8211; maligne &#8211; oder bloss phantasiert gef\u00e4hrlich. Das Schauerliche und Phantasierte ist einmal in der Geschichte, einmal, ohne festgelegten Vorrang, im Phantasierenden. Dass die ganze Geschichte aus einer Serie besteht, deren Teile und Zuordnungen im Ged\u00e4chtnis verworren erinnert werden, scheint nicht wenig typisch f\u00fcr Alptr\u00e4ume als Echo wirklich erlebter traumatischer Ereignisse, deren Negativit\u00e4t stetig wiederkehrt. Das Lebensgef\u00fchl des Kindes nach Operationen war nie anders als dasjenige des Alten vor ihnen, die es doch bessern sollten.<\/p>\n<p>Das Gebilde, das zu denken gibt, ist weder die Geschichte Poes noch das feste als Zus\u00e4tzliches im K\u00f6rper, sondern dank diesem der Zwang, an jene zu denken, als ob sie etwas \u00fcbers Allgemeine heute auszusprechen imstande w\u00e4re, als ob sie, analog des Briefes f\u00fcr die Epoche der Metaphysik, ein exemplarisches St\u00fcck f\u00fcr die Epoche der Kulturindustrie w\u00e4re &#8211; als ob ihrer zu gedenken schon bedeuten w\u00fcrde, das Makelhafte der kulturindustriellen Ungebilde in ihr bestimmen zu k\u00f6nnen. Die Notwendigkeit in diesem Zwanghaften wird kaum gen\u00fcgen, um von einem theoretischen Erkenntnisinteresse sprechen zu k\u00f6nnen, das eine Deutung des Bildes vom Pendel und von den stetig heranr\u00fcckenden gl\u00fchenden W\u00e4nden verst\u00e4ndlich machen w\u00fcrde. Von einem medizinisch-therapeutischen, das die \u00c4ngste beruhigen sollte, kann gleichwenig gesprochen werden wie tel quel von einem praktischen oder emanzipatorischen, das die Voraussetzungen ausser Kraft setzen sollte. Trotzdem l\u00e4sst sich die Kritik der Deutung einer Geschichte von Poe, gleichzeitig die Motivierung dieser Notiz nur begreifen, wenn ein Erkenntnisinteresse deutlich gemacht wird. Der Interpret einer Schauergeschichte, die er auf eigene Gegebenheiten bezieht, tut gut daran, jedes Lamento radikal infrage zu stellen und als schlechte Selbststilisierung auf Distanz zu halten. Moralisch-praktische Gebote lassen es als tunlich erscheinen, dass einer die Besonderheit von fehlbaren Gegebenheiten in ihrer Intention pr\u00fcft und so ihr alsdann eine Wendung verpasst, damit sie vom Individuellen absieht und das g\u00e4nzlich gesellschaftlich Aktuelle in ihr zum Thema zu machen beginnt. Die Besonderheit liegt im Privileg, das, was der Gesellschaft nur abstrakt droht, konkret zu erfahren. In solcher Erfahrung muss es zur Norm werden, das Schauerliche zu bejahen, um seinen Gehalt, empirisch getrennt von der individuellen Existenz, in den gesamtgesellschaftlichen Tendenzen deutlich zu machen. Das wird dann m\u00f6glich, wenn die Brutalovideos so in einem Diskurs gedeutet werden, bis ihr Wahres kenntlich wird: dass sie die Lebenssicht der Behinderten und der Invaliden zum Ausdruck bringen und nichts anderes sind als deren eigene und eigentliche Repr\u00e4sentationen. Auch wenn ich zwischen Computergames und Videos nicht unterscheiden kann (das letzte Computergame, das ich selbst gespielt hatte, war vor zwanzig Jahren ein sogenannter Flugsimulator auf einem Ataricomputer), d\u00fcnkt es mich eindeutig, dass ihre Hersteller die reale Utopie verfolgen, die ganze Welt zu einer von Behinderten zu machen. Es geh\u00f6rt zur Aufgabe dieser Gruppe, den Status der Helden und Heldinnen, der sich in ihnen artikuliert, f\u00fcr sich in Anspruch zu nehmen und der Allgemeinheit, die aus den reinen und absoluten Konsumenten nicht nur dieser Spiele, sondern der Kulturindustrie \u00fcberhaupt besteht, deutlich zu machen, dass ihr Ideal immer schon real war und von jenen, den Invaliden, gelebt worden war. M\u00f6glicherweise ist da, im Lamentoverbot, ein kleiner Murks, ein Dreh zuviel, und von Wahrheit sprechen kann man im Kaputten nicht. Aber der moralischen L\u00fcge, die in den Spielen steckt, l\u00e4sst sich immerhin, praktisch, eine Irritation verpassen; auf sie sich zu berufen wird letztlich widersinnig werden. Der Mist, in dem die ungl\u00fccklichen Bewusstseine, die schwachen Iche der Spielenden, ihre Ideale bewundern, wird auf solche Weise in einem gesellschaftlichen Diskurs ausgekarrt, dass die phantasierten Ideale als das dastehen, was verdr\u00e4ngt wird, das real Kaputte und Gescheiterte.<\/p>\n<p>Derridas Ausl\u00f6ser sind Textdeutungen, die sich darin verstiegen haben, durch falsche Tricks metaphysische Legitimation in Anspruch zu nehmen, um die Vorgehen in ihren Objekten, allgemein und absolut, zu verstehen. Adornos Ausl\u00f6ser sind Gebilde, in denen die Reste ihrer Unwahrheit begrifflich zu explizieren versucht werden, damit sie in neueren, von neuem wahren Zusammensetzungen zu neuen Gebilden f\u00fchren m\u00f6gen, letztlich zu neuen \u00e4sthetischen Werken oder neuen gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnissen. Der Zwang zur Pendelphantasie scheint mir pr\u00e4zise ein solches zu sein, empirisch und roh, das tagt\u00e4glich zwischen drei und vier Uhr zum Ausl\u00f6ser an die Erinnerung an Poes Geschichte wird. Wir haben sie alle in uns, die Ausl\u00f6ser, die uns zu denken geben. Dass sie in Texten w\u00e4ren oder in Gebilden der Kunst oder Gesellschaftsphantasien, ist nur eine ihrer Besonderheit: alle Wahrheitsphantasien haben auch zu allen einzelnen K\u00f6rpern Bez\u00fcge, in denen sie geschehen. In den Tod abgedr\u00e4ngt zu werden, ohne dass das schuldige Subjekt sich zeigen m\u00fcsste (die Henker in Poes Pendelgeschichte machen zwar Arrangements, vollziehen aber nicht wirklich eigenh\u00e4ndig das Todesurteil: der Gemarterte soll selbst in die Grube, in den endlos tiefen Schacht hinunterspringen), ist ein Bild, das Allgemeinheit beansprucht. Wir alle sind, in einer anr\u00fcchigen Allgemeinheit, die das effektiv Kranke nicht vom Gesunden mehr zu trennen braucht, weil sie mit dieser Unsicherheit umgehen kann, in dieser Situation und erwarten den Tod, aber immer wieder stehen wir ausserhalb dieser Szene, ausserhalb der Anordnung des Pendels und der gl\u00fchenden Schiebew\u00e4nde, wohlwissend, dass wir nicht in der Distanz zum Unrecht ausserhalb bleiben k\u00f6nnen, sondern zur\u00fcck wieder m\u00fcssen auf den Tisch, angebunden, voller Angst und trotzdem genau wissend, dass wir &#8211; immer &#8211; auch ausserhalb sein k\u00f6nnen und &#8211; denkend &#8211; davon und zu Besserem rennen k\u00f6nnten. Wie etwa zur Musik.<\/p>\n<p>* Zur Abfassung dieser intimen Notiz wurde nur Derridas Aufsatz Der Facteur der Wahrheit in der Zweiten Lieferung der Postkarte (von Sokrates bis an Freud und jenseits), Berlin 1987 wiedergelesen (\u00dcbersetzung Hans-Joachim Metzger; Originaltext 1975) sowie der Inhalt der Poegeschichte Das Pendel nachgegoogelt gleichwie Stellen, die Neueres zu Poe-Schmidt-Lacan-Derrida beitragen k\u00f6nnten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Edgar Allan Poe ist ein Autor, mit dem man fr\u00fch in Kontakt ger\u00e4t. Seine Geschichten enthalten viel der existentiellen Spannungen, die das Leben in der Pubert\u00e4t ausf\u00fcllen. An die erste Lekt\u00fcre kann ich mich nicht mehr erinnern, die zweite war ein antiquarisch erstandenes Buch, die letzte folgte 1980 der Gesamtausgabe der \u00dcbersetzer Arno Schmidt und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[9,4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/287"}],"collection":[{"href":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=287"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/287\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=287"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=287"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=287"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}