{"id":2824,"date":"2019-03-15T15:02:43","date_gmt":"2019-03-15T14:02:43","guid":{"rendered":"http:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/?p=2824"},"modified":"2019-04-15T15:08:55","modified_gmt":"2019-04-15T14:08:55","slug":"mit-dem-zauberstab-gegen-fruehalte-muskeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/?p=2824","title":{"rendered":"Mit dem Zauberstab gegen fr\u00fchalte Muskeln"},"content":{"rendered":"<p>Wer schon mit 60 wie ein Achtzigj\u00e4hriger durch die Lande schlurft, weil ein Beckenteil keine weiten und schnellen Schritte mehr erlaubt, tut gut daran, keine Strohhalme zu verschm\u00e4hen, die einen aus diesem Zustand herauszuf\u00fchren versprechen. Wenigstens dann, wenn abgekl\u00e4rt worden ist, dass keine Gelenksarthrose und auch kein b\u00f6ses Ungew\u00e4chs die Behinderung ausl\u00f6st, sollte man sich so schnell und entschieden wie m\u00f6glich daran machen, mit zus\u00e4tzlichen, von aussen herangetragenen Bewegungsvorg\u00e4ngen die blockierte Bewegung vor dem absoluten Zerfall zu sch\u00fctzen und wieder in Schwung zu bringen. Immerhin zwanzig Jahre sind einem in diesem Fall versprochen, die sich von einer besseren Seite zeigen k\u00f6nnten als man zurzeit bef\u00fcrchtet.<\/p>\n<p>Hier eine Serie von \u00dcbungen und Utensilien, die einer teils schon lange, teils erst vor kurzem praktiziert und einsetzt. Ein Jungbrunnen wird nicht versprochen. Aber ein andauernder Aufschub von zwanzig Jahren im Blick ist immer noch besser als ein m\u00fcrrisches, dunkles Nichts vor Augen im Mastkorb eines d\u00fcmpelnden Living Wracks.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ueliraz.ch\/musculus-gluteus.pdf\">https:\/\/ueliraz.ch\/musculus-gluteus.pdf<\/a><\/p>\n<p>Zusatz 25. 3. 2019: Eine der mehreren Stellen, die in der Gegend der H\u00fcfte schmerzen, befindet sich auf der Innenseite des Oberschenkels weit oben und heisst Pectineus. Das Malheur hier ist rechts, und die Stretch\u00fcbung dagegen geht wie folgt: sehr breitbeinig dastehen, rechtes Bein bleibt gestreckt, den K\u00f6rper nach links biegen und das linke Bein knicken.<\/p>\n<p>Zusatz 28. 3. 2019: Soeben neue \u00dcbung entdeckt, Variante von &#8222;Kapit\u00e4n Sandmeier&#8220; (in der \u00dcbungssammlung Nr. 5). Der Stuhl ist 45 cm hoch. Wenn ich ihn mit dem linken Fuss besteige, funktioniert das Vorgehen problemlos, ohne Schwanken oder Unsicherheit. Mit dem rechten Fuss sticht ein Schmerz im Innern des H\u00fcftgelenks, das Bein wackelt regelrecht, das Knie kippt nach innen. Um nicht abzust\u00fcrzen, halte ich mich sofort ganz oben an der Kante der linken Vitrine. Wenn ich beim Aufsteigen mit der rechten Hand vom Knie bis \u00fcber die H\u00fcfte herauf ziehe, geht es besser &#8230; stetig besser. Nach f\u00fcnf bis sieben Male wird die \u00dcbung leichter und fast schmerzlos.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/bilder\/2019\/m-gluteus.jpg\"><\/p>\n<p>Zusatz 15. 4. 2019: Gestern neue \u00dcbung entdeckt, Variante von &#8222;Dumeng Giovanoli&#8220;. Es gibt nicht nur die Hocke beim Skifahren, sondern auch eine der Ruhelage, das geduldige Sitzen der Indianer beim Beobachten. &#8222;Intschu tschuna&#8220; sollte man beliebig lang machen k\u00f6nnen, auf den Zehen beider F\u00fcsse oder auch nur des einen (ideal w\u00e4re allerdings, nicht auf den Zehen sondern auf den flachen Fusssohlen zu ruhen). In dieser Hocke geht man extrem tief und spreizt die Knie. Die Auswirkung aufs H\u00fcftgelenk ist phantastisch. Ohne Kleider gelingt mir das Ruhen auf den flachen Fusssohlen gut; nach einer Minute entstehen Signale, dass das rechte H\u00fcftgelenk ausrenken k\u00f6nnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer schon mit 60 wie ein Achtzigj\u00e4hriger durch die Lande schlurft, weil ein Beckenteil keine weiten und schnellen Schritte mehr erlaubt, tut gut daran, keine Strohhalme zu verschm\u00e4hen, die einen aus diesem Zustand herauszuf\u00fchren versprechen. 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