{"id":281,"date":"2010-02-02T05:35:07","date_gmt":"2010-02-02T04:35:07","guid":{"rendered":"http:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/?p=281"},"modified":"2010-02-02T05:35:07","modified_gmt":"2010-02-02T04:35:07","slug":"traumnacht-der-fehler-auf-fotobildern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/?p=281","title":{"rendered":"Traumnacht der Fehler auf Fotobildern"},"content":{"rendered":"<p>Ich sitze am Computer und bearbeite Bilder. Eines hat einen grossen, hellblauen Himmel, in dem sich ein Fehler befindet wie die Spiegelung in einem Comicsfenster, ein mit einem weissen Strich nur halb ausgemaltes gedelltes Viereck. Ich entferne es, nicht ohne mich zu fragen, wie dieser unbekannte Fehler wohl entstanden sei. Ich gehe auf den Balkon. Die Wohnung und diese Dachterrasse habe ich im wirklichen Leben noch nie gesehen, \u00e4usserst grossz\u00fcgig und gef\u00fchlsm\u00e4ssig doch so, als h\u00e4tte ich immer hier gewohnt, bedeckt und doch zuoberst auf einem hohen Haus \u00fcber einer eher grossen Stadt. Ich sehe mit Verwunderung im Himmel das Objekt, das ich f\u00e4lschlicherweise als einen technischen Bildfehler taxiert hatte. Dieses Objekt w\u00e4chst nun schnell zu einer Windhose aus, dann zum riesigen Schlauch eines Tornados (ich hatte noch nie einen gesehen). Er bewegt sich schnell \u00fcber die Stadt hin auf mein Geb\u00e4ude zu, und ich sehe, dass er allein aus unendlich vielen beschriebenen Seiten besteht, m\u00f6glicherweise aus allen je von Menschen beschriebenen Seiten. Er braust zun\u00e4chst als normaler Wind auf mich zu, dann merke ich, dass es zu sp\u00e4t ist, um die Balkont\u00fcre wieder zu erreichen und in die Sicherheit der Wohnung wieder zur\u00fcckzukehren. Ob ich vom Tornado mitgerissen werde, liegt schon im Phantasieren des Traumaufwachens.<\/p>\n<p>Kurz nach dem Aufwachen heftige Bauchattacke, um Mitternacht, sechs Stunden nach dem Essen, aber nicht wie die Koliken der Laktoseunvertr\u00e4glichkeit zuunterst im Bauch (von 2003 bis Februar 2009 hatten sich diese in der Kadenz gesteigert, um nach dem Aufh\u00f6ren des Konsums von Milchprodukten schlagartig zu verschwinden), sondern wie die der im November 2009 ebenfalls selbstdiagnostizierten Fruktoseunvertr\u00e4glichkeit in der oberen Bauchmitte (diese Attacken setzten nach drei Monaten Ruhe ein und konnten im November 2009 mit dem Verzicht auf Produkte mit Fruchtzucker gestoppt werden &#8211; aber ein hundertprozentiger Verzicht auf diesen Zucker scheint unm\u00f6glich). Doch diese Attacke dauert nicht wie diejenigen der Fruktoseintoleranz sechs Stunden, bis n\u00e4mlich das Material den ganzen Darm passiert hat: sie ist nach zwanzig Minuten gl\u00fccklich \u00fcberstanden.<\/p>\n<p>Nach drei Stunden Schlaf Erwachen aus einer Serie von Tr\u00e4umen, die alle mit Fehlern auf Fotobildern zu tun hatten. Am Schluss ging es um eine Entdeckung in denselben, die ich just in dieser Notiz festgehalten haben wollte, w\u00e4hrend des hastigen Aufschreibens der drei bis vier Stunden alten anderen aber vergessen gingen. Diese Entdeckung schien mir beim Aufwachen wichtiger als das Vorangegangene, mit dem sie, wie mir schien, konkurrierte. (Ich kann mich im gegenw\u00e4rtigen Wachleben nicht entscheiden, welche Arten des Vogelfotografierens, die ich w\u00e4hrend eines Monats testete, gegen\u00fcber anderen zu empfehlen w\u00e4ren.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich sitze am Computer und bearbeite Bilder. 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