{"id":159,"date":"2007-09-27T06:56:00","date_gmt":"2007-09-27T05:56:00","guid":{"rendered":"http:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/?p=159"},"modified":"2011-07-19T03:05:12","modified_gmt":"2011-07-19T02:05:12","slug":"panorama-herstellen-mit-autostitch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/?p=159","title":{"rendered":"Panorama herstellen mit Autostitch"},"content":{"rendered":"<p>Ein Panorama ist nur selten eine 360\u00b0 Ansicht; schon zwei zusammengef\u00fcgte Fotos setzen aber ein kompliziertes Verfahren voraus, das auch jenes erst erm\u00f6glicht. Und was sind denn bloss zwei oder drei zusammengef\u00fcgte Einzelfotos anderes als ein Bild im Weitwinkelformat? Eine gute Panoramatechnik ist demnach auch ein billiger Objektiversatz. Da Autostitch in vielen F\u00e4llen auch mit der Kombination von waagrechten und senkrechten Serien zurande kommt, erlaubt es selbst die Herstellung von Bildausschnitten, die vorher nur Grossformatkameras zustande brachten.<\/p>\n<p>A) Programminstallation<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.autostitch.net\">Autostitch hier<\/a> oder sonstwo downloaden, entpacken, den Ordner auf ein Laufwerk kopieren, wo er mit dem Explorer leicht zu erreichen ist, den Unterordner mit allen Beispieldateien l\u00f6schen. Im Ordner Autostitch sind nur noch drei Dateien. &#8211; Autostitch ist winzig klein, geht bei der Installation, die mit dem Entpacken schon fertig ist, nicht zu den grossen Programmen und macht keine Registry-Eintr\u00e4ge.<\/p>\n<p>B) Voraussetzungen<\/p>\n<p>1. Beim Fotografieren darauf achten, dass alle Bilder mit derselben Blenden- und Verschlusszeitenkombination und demselben Weissabgleich gemacht werden. Man holt die Belichtung bei der hellsten Zone, die noch Zeichnungen enthalten soll (meine Panoramen werden oft unterbelichtet, aber das ist weniger schlimm als ein Himmel mit weissen Flecken anstelle von Wolken). Meistens mache ich mit der Olympus sp-550 Weitwinkel-Senkrechtaufnahmen. Ein Stativ ist \u00fcberfl\u00fcssig: Wenn man z\u00fcgig fotografiert, bleibt man gut auf der Horizontalen, und dass jeweils ein Drittel der Bilder sich \u00fcberlappen sollen, ergibt sich mit der \u00dcbung von alleine. Am heikelsten ist, in steilem Gel\u00e4nde beim blinden Drehen des K\u00f6rpers nicht abzust\u00fcrzen.<br \/>2. Alle Panorama-Dateien in den Autostitch-Ordner kopieren (sRGB, eventuell etwas verkleinert &#8211; ich verkleinere 7M-Pixel Bilder auf 75%). Pro Fototag habe ich zwischen 20 und 30 Panoramen, also sind dann bis \u00fcber 100 Dateien darin (ich mache auch kleine, denn zwei Bilder mit Zoom zusammengesetzt ergeben ein sch\u00e4rferes Gesamtbild als eines im Weitwinkelformat). Die Arbeit mit Autostitch dauert dann \u00fcber eine Stunde &#8211; und nachher m\u00fcssen die Bilder noch im Grafik- oder Bildverarbeitungsprogramm geschnitten und f\u00fcr die Internetpr\u00e4sentation oder den Ausdruck weiter angepasst werden. &#8211; Zuweilen produziert Autostitch einen Fehler, der darin besteht, bei Kanten wie l\u00e4ngeren Graten eine Art Schatten zu zeichnen; er l\u00e4sst sich aber leicht wegkopieren, weil es zwischen ihm und der Kante selbst eine L\u00fccke gibt.<\/p>\n<p>C) Panorama herstellen<\/p>\n<p>1. Mit Explorer im Ordner Autostitch das Programm autostitch.exe starten.<br \/>2. Edit\/options<br \/>\na) Output Size Scale auf 100%<br \/>b) Matching Options auf Scale (unver\u00e4ndert 25%)<br \/>c) Unten rechts Other Options System Memory 0.5 und JPEG Quality 100% (Nach jedem neuen Programmstart m\u00fcssen diese Optionen neu gesetzt werden.)<br \/>3. File Open und Dateien w\u00e4hlen.<br \/>4. Warten. Bei 10 Dateien kann es auch mit einem schnellen Computer zehn Minuten dauern. 360\u00b0 Panoramen funktionieren nicht richtig, weil das Programm den Mittelpunkt selbst bestimmt. In diesem Fall eine Datei weglassen &#8211; oder schon beim Fotografieren daran denken und das erste Bild entsprechend positionieren (es wird dann zum Mittelpunkt).<br \/>5. Es erscheint das fertige Bild in der Windows-Bildanzeige. Hier unten aufs Speichern-Symbol, TIFF-Format w\u00e4hlen und dem Panorama einen eigenen Namen geben.<br \/>6. File Open und die weiteren Dateien w\u00e4hlen, falls mehrere Panoramen gemacht werden sollen.<\/p>\n<p>Wenn mehr als 5 Panoramen gemacht werden, empfiehlt es sich, vorher mit der Unterst\u00fctzung eines Bildarchivierungsprogramms wie ThumbsPlus, ACDC oder der XP-Bildanzeige etc. von Hand auf einem Papierzettel eine Liste zu machen: 3-5; 15-22; 45-51; 112-123, etc., alles untereinander. L\u00e4uft ein Stitch-Prozess, macht man hinter die betreffende Dateiengruppe ein Lehrerh\u00e4ckchen. Wenn nur eines oder nur sehr wenige Panoramen gemacht werden sollen, w\u00e4re das Unsinn, bei vielen ist es aber sehr sehr wichtig und entlastet einen m\u00e4chtig.<\/p>\n<p>Zusatz: Seit Juli 2011 benutze ich Hugin, ein schwierigeres Programm mit Eingriffsm\u00f6glichkeiten, das die Panoramen sch\u00e4rfer und deutlich weniger verzerrt darstellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Panorama ist nur selten eine 360\u00b0 Ansicht; schon zwei zusammengef\u00fcgte Fotos setzen aber ein kompliziertes Verfahren voraus, das auch jenes erst erm\u00f6glicht. Und was sind denn bloss zwei oder drei zusammengef\u00fcgte Einzelfotos anderes als ein Bild im Weitwinkelformat? Eine gute Panoramatechnik ist demnach auch ein billiger Objektiversatz. 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