{"id":140,"date":"2007-05-04T15:40:21","date_gmt":"2007-05-04T14:40:21","guid":{"rendered":"http:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/?p=140"},"modified":"2007-05-04T15:40:21","modified_gmt":"2007-05-04T14:40:21","slug":"wagners-walliser-wanderungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/?p=140","title":{"rendered":"Wagners Walliser Wanderungen"},"content":{"rendered":"<p>Da im Internet mehrerenorts behauptet wird, Richard Wagner h\u00e4tte am 18. Juli 1852 &#8222;auf seiner Italienreise&#8220; den Griespass \u00fcberquert und daselbst \u00fcbernachtet, habe ich versucht, in der Autobiographie diejenigen Stellen zusammenzutragen, die Wagners Erfahrungen auf Walliser Boden bezeugen, den er zwischen 1850 und 1858 sechsmal betreten hat. Auff\u00e4llig scheint, wenn auch die nichtwalliser Bergwanderungen hinzugezogen werden, ein wie wackerer Wanderer der Bergmensch Wagner gewesen war, dass der Brand Wallhalls, also die G\u00f6tterd\u00e4mmerung, als Flashback auf Grimsel zu sehen w\u00e4re, dass die anderen Bergphantasien in seinen Opern aber eher mit der B\u00fcndner Berglandschaft korrespondieren und dass die Waldszene im Siegfried &#8211; oh Graus! &#8211; sich einem Spaziergang an der Limmat nahe bei Z\u00fcrich verdankt. \u00dcber den Griespass war er ungef\u00e4hr am genannten Tag tats\u00e4chlich gewandert, nicht ohne abenteuerliche Schwierigkeiten, geschlafen hatte er aber nicht oben, sondern zuvor in Obergesteln, nachher in Formazza (Pomat). Das Herausstreichen konkretistischer Bez\u00fcge l\u00e4dt im \u00fcbrigen weder die Opern noch die Landschaftspartien mit supplement\u00e4rem schw\u00fclstigen Sinn auf, den man erfahren haben m\u00fcsste, sondern zeigt umgekehrt, wie Trivialit\u00e4ten des Alltagslebens, die solche bleiben, in grossen Werken, die es gleichwie bleiben, ihren inneren Kurs zu bestimmen verm\u00f6gen.<\/p>\n<p>1. Besuch: Mai 1850<br \/>In Villeneuve am Genfersee. &#8222;&#8230; Wir suchten uns durch Ausfl\u00fcge in das sch\u00f6ne Walliser Tal zu zerstreuen&#8230;&#8220; (Richard Wagner, Mein Leben, hrsg. v. Gregor-Dellin, M\u00fcnchen 1976, Seite 457f)<\/p>\n<p>2. Besuch, an den letzten anschliessend: Juni 1850<br \/>&#8222;Immer darauf bedacht, wie ich es nur anfinge, aus der Welt zu verschwinden, w\u00e4hlte ich mir eine m\u00f6glichst wilde Gebirgswildnis. &#8230; Wir suchten zu diesem Zwecke das einsame Visper-Tal im Kanton Wallis auf; mit ziemlicher Beschwerde drangen wir durch die noch sehr unwegsamen Pfade bis nach Zermatt vor. Dort, am Fu\u00dfe des ungeheueren und wunderbar sch\u00f6nen Matterhorns, konnten wir uns allerdings als von der ganzen Welt abgeschlossen ansehen. Ich suchte uns in der naiven Wildnis so gut wie m\u00f6glich einzurichten; aber nur zu bald bemerkte ich, da\u00df Karl [Sohn der M\u00e4zenin Wagners, Julie Ritter, den er zwecks F\u00f6rderung der Talente zeitweise h\u00fcten musste, hier zum ersten Mal] in diese Lage sich nicht zu finden vermochte. Er gestand mir bereits am zweiten Tage, da\u00df er es hier doch gr\u00e4\u00dflich finde, und meinte, da\u00df es sich doch jedenfalls an einem der offenen Seen besser aushalten lassen w\u00fcrde. Wir studierten die Karte der Schweiz und w\u00e4hlten Thun zum Versuch einer neuen Niederlassung. Auch ich befand mich wieder in dem be\u00e4ngstigenden Zustande der Abspannung meiner Nerven, in welchem jede k\u00f6rperliche Anstrengung mich sofort zu heftiger und schw\u00e4chender Transpiration brachte. Nur mit \u00e4u\u00dferster \u00dcberwindung vermochte ich den R\u00fcckweg aus dem Tale zu nehmen&#8230;&#8220; (a.a.O., Seite 458)<\/p>\n<p>3. Besuch: Juli 1852<br \/>&#8222;&#8230; Ich beschlo\u00df, den Eintritt einer eigentlichen Sommerwitterung abzuwarten, um dann eine gr\u00f6\u00dfere Fu\u00dfreise \u00fcber die Alpen, von der ich mir eine vorteilhafte Wirkung auf meine Gesundheit erwartete, anzutreten. Herwegh hatte mir versprochen, mich zu begleiten; da er aber, wie es schien, in widerlicher Weise noch abgehalten war, machte ich mich Mitte Juli allein auf den Weg, um unserer Abmachung gem\u00e4\u00df von meinem Reisegenossen im Wallis erst eingeholt zu werden. Von Alpnach am Vierwaldst\u00e4tter See aus trat ich die streng zu Fu\u00df eingehaltene Wanderung an, und zwar nach einem Plane, welcher au\u00dfer den Hauptpunkten des Berner Oberlandes mir besondere, weniger betretene Pfade durch die Alpenwelt anwies. Ich verfuhr hierbei ziemlich gr\u00fcndlich, indem ich z. B. im Berner Oberland auch das damals noch beschwerliche \u00bbFaulhorn\u00ab besuchte. Durch das Hasli-Tal im Grimsel-Hospital angelangt, befrug ich den Wirt desselben, einen stattlichen Mann, wegen der Besteigung des \u00bbSiedelhornes\u00ab. Er empfahl mir als F\u00fchrer hierzu einen seiner Knechte, einen \u00fcbel aussehenden rohen Menschen, welcher, indem er die Schneefelder nicht in den \u00fcblichen Zackenpfaden, sondern in gerader Linie mich f\u00fchrte, den Verdacht in mir erweckte, da\u00df er es auf meine Erm\u00fcdung abgesehen habe. Auf der H\u00f6he des Siedelhornes erfreute mich einerseits der Einblick in die innere Welt der sonst nur in ihren \u00e4u\u00dferen Formen uns zugekehrten Riesen des Oberlandes, sowie andrerseits der pl\u00f6tzlich sich darbietende \u00dcberblick der italienischen Alpen mit dem Montblanc [recte: Grand Combin] und dem Monte Rosa [nur knapp die Dufourspitze ist sichtbar &#8211; gut zu sehen w\u00e4ren dagegen Monteleone, Mischabel, Matterhorn, Weisshorn]. Ich hatte nicht verfehlt, mir ein kleines Fl\u00e4schchen Champagner mitzunehmen, um es dem F\u00fcrsten P\u00fcckler bei seiner Besteigung des Snowdon nachzumachen; nur fiel mir niemand ein, auf dessen Wohl ich zu trinken h\u00e4tte. Nun ging es wieder \u00fcber Schneefelder hinab, \u00fcber welche mein F\u00fchrer mit rasender Schnelligkeit auf seinem Alpstock dahinglitt. Ich begn\u00fcgte mich damit, in m\u00e4\u00dfigerer Eile auf den Fu\u00dfhacken vorsichtiger mich hinabzulassen. In der h\u00f6chsten Erm\u00fcdung gelangte ich abends nach Obergestelen, wo ich mich zwei Tage ausruhte und der \u00dcbereinkunft nach auf Herwegh wartete. Statt seiner traf aber nur ein Brief von ihm ein, der mich gewaltsam aus meinen Alpeneindr\u00fccken in die unangenehme b\u00fcrgerliche Lage hinabzog, in welcher der Ungl\u00fcckliche infolge der angedeuteten St\u00f6rungen sich damals befand. Er bef\u00fcrchtete n\u00e4mlich, ich h\u00e4tte mich durch seinen Gegner einnehmen und dadurch zu einem unfreundschaftlichen Urteil \u00fcber ihn verleiten lassen. Ich meldete ihm, er m\u00f6ge sich hier\u00fcber keine grauen Haare wachsen lassen und in der Italienischen Schweiz m\u00f6glichst noch mit mir zusammentreffen. So machte ich mich denn mit meinem unheimlichen F\u00fchrer allein zur Besteigung des Gries-Gletschers und der Wanderung \u00fcber dessen Pa\u00df nach der S\u00fcdseite der Alpen auf. Bei dem Aufsteigen bot sich mir ein lange w\u00e4hrender h\u00f6chst trauriger Anblick dar: unter den Kuhherden der Hochalpen war die Klauenseuche ausgebrochen, und zahlreiche Scharen davon zogen in langen Reihen an mir zur notwendigen Pflege nach den T\u00e4lern herab. Die K\u00fche waren auf das \u00e4u\u00dferste abgemagert, so da\u00df sie Skeletten glichen, und schlichen jammervoll m\u00fchselig dahin; wie mit einer unbegreiflichen Schadenfreude schien die prachtvolle Umgebung mit der \u00fcppigen Weide auf diese traurige Flucht aus ihr hinzublicken. Am Fu\u00dfe des steil aufsteigenden Gletscher-Abfalls kam ich in so g\u00e4nzlich niedergeschlagener Stimmung an und f\u00fchlte meine Nerven so \u00fcberm\u00e4\u00dfig abgespannt, da\u00df ich erkl\u00e4rte, umkehren zu wollen. Ich erfuhr hier\u00fcber die rohe Verh\u00f6hnung meines F\u00fchrers, der mich \u00fcber meine Weichlichkeit zu verspotten schien. Der \u00c4rger darob spannte meine Nerven an, und sofort machte ich mich auf, die steilen Eisw\u00e4nde in gr\u00f6\u00dfter Schnelligkeit hinanzuklimmen, so da\u00df er es diesmal war, welcher mir schwer nachkam. Die fast zwei Stunden andauernde Wanderung \u00fcber den R\u00fccken des Gletschers hin vollbrachten wir unter Schwierigkeiten, welche selbst den Grimsel-Knecht wenigstens um sich besorgt machten. Es war frischer Schnee gefallen, welcher die Eis-Schr\u00fcnde oberfl\u00e4chlich verdeckte und demnach gef\u00e4hrliche Stellen nicht genau erkennen lie\u00df. Hier mu\u00dfte der F\u00fchrer geh\u00f6rig vorangehen, um die Pfade genau zu rekognoszieren. Endlich gelangten wir an die \u00d6ffnung des Hochtales nach dem Formazza-Tale zu, nach welchem zun\u00e4chst wiederum ein j\u00e4her Abfall von Schnee und Eis f\u00fchrte. Hier begann mein F\u00fchrer wieder sein verwogenes Spiel, indem er mich, statt im sicheren Zickzack, abermals in gerader Linie \u00fcber die j\u00e4hesten Abh\u00e4nge geleitete; da wir auf diese Weise an ein so steiles Ger\u00f6llfeld gelangten, da\u00df ich einer unausweichlichen Gefahr entgegensah, bedeutete ich meinen Geleiter auf das ernstlichste und zwang ihn eine gro\u00dfe Strecke mit mir zur\u00fcckzugehen, um auf einen von mir ersp\u00e4hten minder j\u00e4hen Pfad zu gelangen. Unwirsch mu\u00dfte er einwilligen. Sehr ergreifend war f\u00fcr mich nun bei meinem Heraustreten aus der starren Wildnis die erste Ber\u00fchrung mit der Kultur. Die erste dem Vieh wieder zug\u00e4ngliche d\u00fcrftige Weidestelle hie\u00df die Bettel-Matt, und der erste Mensch, der uns begegnete, war ein Murmeltier-J\u00e4ger. Bald belebte sich die Wildnis aber durch die ungeheuere Wirkung des herabst\u00fcrzenden Bergflusses, der Tosa, welcher an einer Stelle einen in drei weiten Abs\u00e4tzen sich brechenden Wasserfall von \u00fcberw\u00e4ltigender Sch\u00f6nheit bietet. Nachdem beim unabl\u00e4ssigen Hinabsteigen das Moos und die Flechten sich zu Gras und Wiese, das Knieholz zu immer aufrechteren Kiefern und Fichten umgewandelt hatten, gelangten wir endlich in immer traulicherer Talgegend nach dem heutigen Ziel unsrer Wanderung, dem Dorfe Pommath, von der italienischen Bev\u00f6lkerung Formazza genannt. Hier galt es denn wirklich zum erstenmal in meinem Leben Murmeltier-Braten zu essen. Von gr\u00f6\u00dfter Erm\u00fcdung durch wenigen Schlaf nur ungen\u00fcgend gest\u00e4rkt, machte ich mich am andren Morgen allein auf die weitere Wanderung das Tal abw\u00e4rts, nachdem ich meinen F\u00fchrer ausgelohnt und auf den Heimweg geschickt hatte. Da\u00df ich unter der Obhut dieses Menschen in wirklicher Lebensgefahr gewesen war, erfuhr ich erst im November dieses Jahres, als die ganze Schweiz von der Nachricht alarmiert wurde, da\u00df das Grimsel-Spital abgebrannt und von niemand anders als dem Wirt desselben, welcher dadurch von den Gemeinden die Erneuerung des Pachtvertrages f\u00fcr die Grimsel-Wirtschaft sich zu ertrotzen hoffte, in Brand gesteckt worden war. Er selbst hatte sofort bei der Entdeckung seines Verbrechens in dem kleinen See, an dessen Ufern das Spital liegt, sich ertr\u00e4nkt; der Knecht aber, welchen er zu der Brandlegung erkauft hatte, war festgenommen und zur Strafe abgef\u00fchrt worden. Ich erfuhr aus dessen Namen, da\u00df es derselbe war, welchen der vorsorgliche Grimsel-Wirt mir zu meiner einsamen Wanderung \u00fcber denselben Gletscherpa\u00df mitgegeben hatte, auf welchem, wie ich nun ebenfalls erfuhr, zwei Frankfurter Reisende nicht lange vor mir verungl\u00fcckt und umgekommen waren: so da\u00df ich denn abermals Gelegenheit hatte, mich als auf besondere Weise einer drohenden Todesgefahr entgangen zu betrachten. Unverge\u00dflich sind mir nun die Eindr\u00fccke der Wanderung durch das immer tiefer sich senkende Tal geblieben. Namentlich \u00fcberraschte mich die pl\u00f6tzlich sich erschlie\u00dfende s\u00fcdliche Vegetation, nachdem ich durch einen engen Felsenpa\u00df, in welchen die Tosa sich zusammendr\u00e4ngte, steil herabgestiegen war. Bei hei\u00dfer Sonnenglut gelangte ich am Nachmittage nach Domo d&#8217;Ossola. &#8230;&#8220; (a.a.O., Seiten 495ff)<\/p>\n<p>4. Besuch, an den letzten anschliessend: Juli-August 1852<br \/>&#8222;(Wir wollten uns) \u00fcber den Simplon und durch das Wallis noch nach Chamonix wenden. Die Erm\u00fcdung, welche mich bisher mein Ausflug gekostet hatte, sagte mir &#8230;, da\u00df ich so bald zu einem \u00e4hnlichen Unternehmen mich nicht wieder aufmachen w\u00fcrde, und es dr\u00e4ngte mich daher, das Sehensw\u00fcrdigste der Schweiz bei dieser Gelegenheit vollends in Augenschein zu nehmen. \u00dcberhaupt war ich aber wohl, wie seit l\u00e4ngerer Zeit es mit mir stand, in der Stimmung, mir durch einen neuen \u00e4u\u00dferen Eindruck eine bedeutende Wirkung auf mich zu erwarten. Deshalb wollte ich den Montblanc nicht vorbeigehen lassen. Sein Anblick ward mit gro\u00dfen Beschwerden erkauft, unter welchen eine n\u00e4chtliche Ankunft in Martigny zu nennen ist, wo infolge gro\u00dfer \u00dcberf\u00fcllung der Gasth\u00f6fe allseitig die Unterkunft verweigert wurde und wir nur, mit Benutzung des Liebesverh\u00e4ltnisses eines Postillons zu einem Dienstm\u00e4dchen, widerrechtlich in einer f\u00fcr diese Nacht von der Herrschaft verlassenen Privatwohnung ein Obdach fanden. Im Chamonix-Tal besuchten wir pflichtgem\u00e4\u00df das sogenannte \u00bbEismeer\u00ab und die \u00bbFl\u00e9g\u00e8re\u00ab, von welcher aus auch mich der Anblick des Montblanc allerdings bedeutend anregte. Meine Phantasie besch\u00e4ftigte sich jedoch weniger mit der Besteigung dieses Gipfels als vielmehr mit einer \u00dcberschreitung des Col des g\u00e9ants, indem mich weniger die zu erreichende gro\u00dfe H\u00f6he als die andauernde erhabene \u00d6de auf dieser letzteren Wanderung anzog. Ich n\u00e4hrte l\u00e4ngere Zeit den Vorsatz, ein solches einziges Abenteuer noch einmal zu bestehen. Beim Herabsteigen von der \u00bbFl\u00e9g\u00e8re\u00ab verrenkte Minna [seine Frau] bei einem Falle sich den Fu\u00df, davon die schmerzlichsten Folgen uns von jetzt an von jeder weiteren Unternehmung zur\u00fcckhielten; wogegen wir nun die Heimreise \u00fcber Genf zu beschleunigen uns gen\u00f6tigt sahen.&#8220; (a.a.O., Seite 499)<\/p>\n<p>5. Besuch: Juli 1854<br \/>&#8222;Von der Eidgen\u00f6ssischen Musikgesellschaft war ich zu der Direktion ihres diesj\u00e4hrigen Musikfestes in Sion eingeladen. Diese hatte ich abgelehnt, jedoch versprochen mich einzufinden, um, sobald die Mittel dazu mir gen\u00fcgend erscheinen w\u00fcrden, an einem der Festtage die A-Dur-Symphonie von Beethoven zu dirigieren. &#8230; Leider traf ich am Sitze des diesj\u00e4hrigen Festes so gegen alles Erwarten unzureichende und kleinliche Vorbereitungen f\u00fcr eine k\u00fcnstlerische Unternehmung an, dass ich, nachdem ich von dem Klange des ungemein d\u00fcrftigen Orchesters in einer kleinen Kirche, welche zugleich den Konzertsaal abgab, einen g\u00e4nzlich abschreckenden Eindruck erhalten hatte, emp\u00f6rt \u00fcber den Leichtsinn, mich bei einer solchen Gelegenheit herbeigezogen zu haben, einfach durch ein paar Zeilen an den eigentlichen Festdirigenten &#8230; ohne weitere Zeremonien mich verabschiedete&#8230;&#8220;(a.a.O., Seite 519f)<\/p>\n<p>6. Besuch: August 1858<br \/>&#8222;(Die Reise [von Lausanne her]) f\u00fchrte uns \u00fcber den Simplon nach dem Lago Maggiore&#8230; &#8220; (a.a.O., Seite 586)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da im Internet mehrerenorts behauptet wird, Richard Wagner h\u00e4tte am 18. Juli 1852 &#8222;auf seiner Italienreise&#8220; den Griespass \u00fcberquert und daselbst \u00fcbernachtet, habe ich versucht, in der Autobiographie diejenigen Stellen zusammenzutragen, die Wagners Erfahrungen auf Walliser Boden bezeugen, den er zwischen 1850 und 1858 sechsmal betreten hat. 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