{"id":128,"date":"2007-03-07T12:00:37","date_gmt":"2007-03-07T11:00:37","guid":{"rendered":"http:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/?p=128"},"modified":"2010-02-15T03:20:19","modified_gmt":"2010-02-15T02:20:19","slug":"test-olympus-sp-550","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/?p=128","title":{"rendered":"Test Olympus Sp-550"},"content":{"rendered":"<p>Olympus Sp-550 (neu) vs. Dimage A2 (alt)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ueliraz.ch\/2007\/olympus.htm\">Testbilder (1)<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.ueliraz.ch\/2007\/strawinsky.htm\">Testbilder (2)<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.ueliraz.ch\/2007\/ramuz.htm\">Testbilder (3)<\/a><br \/>Die Bilder wurden wie \u00fcblich bearbeitet, also verkleinert, ausgeschnitten, in den Tonwerten angepasst und gesch\u00e4rft.<\/p>\n<p>Strom: 4 AA Akku-Batterien, viel zu schwer f\u00fcr eine moderne Kamera, ein Ladeger\u00e4t muss zus\u00e4tzlich gekauft werden.<br \/>Speicher: nur Olympus xD-Card, sehr langsam sowohl in der Kamera wie im Cardreader, zudem st\u00f6ranf\u00e4llig.<br \/>Sonnenblende: keine.<br \/>Tragtasche\/H\u00fclle: keine, aber die alte der Dimage ist guter Ersatz.<br \/>Gewinde f\u00fcr Schutzlinse: keines. Der Linsendurchmesser ist \u00e4usserst klein, \u00fcber f\u00fcnfmal kleiner als KB; 4.7mm bis 84.2mm decken einen KB-Brennweitenbereich von 28mm bis 500mm ab.<br \/>Farbraum: nur sRGB, kein AdobeRGB.<\/p>\n<p>Die Bildqualit\u00e4t ist gegen\u00fcber der A2 besser, indem die Sp-550 weniger rauscht, und schlechter, weil die Linsen st\u00e4rker verzeichnen. Mit autostitch werden die Weitwinkel-Panoramen ganz gut (die Panoramafunktion der Kamera selbst ist Unsinn), nur im Einzelbild, besonders mit H\u00e4user im Vordergrund, sind die kurvig abgebildeten Senkrechten himmelschreiend.<\/p>\n<p>Das grosse Zoom zeigt einen CA-Fehler, Farbs\u00e4ume auf Kanten, Abdunkelungen und Unsch\u00e4rfen von den Ecken weit ins Bild hineinen (Vignettierung) &#8211; auch starke Abblendungen produzieren diese Fehler. Weniger stark gezoomt werden die Bilder allerdings schnell besser. Das grosse Zoom ist f\u00fcr Tiere in der Distanz bis 200 Meter sehr gut, f\u00fcr Landschaftsbilder nur, wenn leicht reduziert.<\/p>\n<p style=\"text-align:center;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ueliraz.ch\/WordPress\/bilder\/olympus-sp-550.jpg\"><\/p>\n<p>Das grosse \u00dcbel der Olympus Sp-550 ist der Fokus, in allen Belangen &#8211; bedienungsm\u00e4ssig, technisch und softwarem\u00e4ssig. Man glaubt es einfach nicht. Wegen der Kleinheit der Linsen ist die Sch\u00e4rfentiefe, also der Distanzbereich, innerhalb dessen scharf gestellt werden kann, vergleichsweise \u00e4usserst gering, im Makrobereich, innerhalb von 100 Metern, bei offener Blende oder stark abgeblendet (max. 8f). Bei nahen Objekten ist das eine Frage der Anpassung, die nicht weiter st\u00f6rt. Dass der Fokus aber ohne Ausnahme in allen Fotosituationen nur z\u00f6gerlich arbeitet, nervt schon mehr &#8211; er braucht unbedingt eine Senkrechte, nach der er sich richten kann (bei waagrechten oder diagonalen Kontrastlinien muss der Apparat zur Fokussierung gedreht werden). Vollends versagt er bei Berglandschaften, wenn sie im Dunstlicht nur schwache Konturen aufweisen. Obwohl auch die Dimage A2 in solchen F\u00e4llen nicht fokussieren konnte, war das dort kein Problem, weil beim Fotografieren mit Autofokus der sogenannte direkte manuelle Fokus durch eine winzige Drehung am Sch\u00e4rfering sofort zeigte, wann der Apparat auf unendlich eingestellt hat. Nicht so bei der Olympus Sp-550. Die Fokusanzeige blinkt, und das Bild wird radikal unscharf &#8211; als ob es eine Unm\u00f6glichkeitkeit w\u00e4re, das Programm so zu schreiben, dass im Zweifelsfalle auf unendlich eingestellt w\u00fcrde. Was tun? Den manuellen Fokus benutzen &#8211; aber da schwinden einem die Sinne, und man sieht nur Hokus Pokus. Der Sucher ist so schlecht und die Lupe so klein, dass es nie einen Fall in der Landschaft gibt, wo man mittels manuellem Fokus scharf stellen k\u00f6nnte. Man dr\u00fcckt auf ein Kn\u00f6pfchen (mechanische Teile zur Justierung irgendeines Wertes gibt es keine) und sieht neben dem Lupenbereich links im Sucher eine feste Skala, zuoberst das Zeichen f\u00fcr unendlich. Also w\u00e4re ganz oben die Sch\u00e4rfeneinstellung f\u00fcr unendlich? Nein, ein gewisser Bereich ist f\u00fcr einen Konverter vorgesehen (wo man den montieren k\u00f6nnte bleibt schleierhaft). Also etwas darunter? Ja schon, aber wieviel? Da die Sch\u00e4rfentiefe so winzig ist, gibt es nur eine einzige Position, auf der im grossen Telebereich in mehr als f\u00fcnfhundert Meter Entfernung scharf gestellt werden kann, aber es gibt keine Marke auf der Skala und kein sonstiges digitales Zeichen, das sie auffinden liesse. Wie gesagt ist es im Feld mit dem grellen Umgebungslicht unm\u00f6glich, manuell scharf zu stellen. L\u00e4sst sich das vorher zuhause voreinstellen? Ja! Und ist diese Methode zuverl\u00e4ssig? Nein, und die schlechte Verl\u00e4sslichkeit bez\u00fcglich dieses letzten Rettungsankers ist nun wirklich das Hinterletzte dieses Apparates. Er bietet viermal die M\u00f6glichkeit, alle Einstellungen als eine eigene besondere Voreinstellung zu speichern und dann relativ schnell mit dem Drehrad aufzurufen (nur relativ schnell, weil die vier Varianten wieder im Menue abgerufen werden m\u00fcssen). Zu diesen Voreinstellungen geh\u00f6rt auch die manuelle Sch\u00e4rfe, die man mittels Stativ an einem g\u00fcnstigen Ort wie gew\u00fcnscht erreichen kann (ich habe eine Waldgruppe ohne \u00c4ste in der Distanz von 900 Metern, wo sich das Zoom leicht scharf stellen l\u00e4sst). Hat man einmal eine solche pers\u00f6nliche Voreinstellung gespeichert, kann man im Feld noch so viel an den Parametern verstellen, bei einem Neustart gehen alle wieder in die Position, in der man sie vorher festgelegt hat. In dieser mehrmals getesteten Annahme machte ich gestern am Genfersee die Testbilder (3), mit einer Voreinstellung f\u00fcr die Panoramen mit Weitwinkel und einer f\u00fcrs grosse Zoom. Die manuelle Scharfstellung im Weitwinkelbereich geht problemlos, und die Panorama-Aufnahmen waren bez\u00fcglich Sch\u00e4rfe alle gut. Auch die Zoom-Aufnahmen waren scharf &#8211; bis fast zum Schluss. Ohne dass man auf der Skala eine Ver\u00e4nderung der Position feststellen k\u00f6nnte, muss sie sich verschoben haben. Nicht etwa durch Zur\u00fcckfahren des Zooms, weil ich diese Parameterver\u00e4nderung schon ganz am Anfang der Wanderung vorgenommen hatte und viele Bilder nach dieser Brennweitenver\u00e4nderung trotzdem noch scharf waren. Wieso hat sich dann aber die Sch\u00e4rfenposition geringf\u00fcgig ver\u00e4ndern k\u00f6nnen (so gering, dass man sie im Menue nicht sieht, so massiv, dass alle Bilder danach unscharf wurden), wenn sich doch bei diesen vier pers\u00f6nlichen Kameravoreinstellungen nichts ver\u00e4ndern sollte, solange die ganze Voreinstellung nicht durch einen bestimmten eingeschr\u00e4nkten Vorgang neu gespeichert worden ist? Keine Ahnung, aber dieser Fehler ist nun wirklich unverzeihlich und macht die Kamera zu einem Spielzeug, bei dem es immer schon Wurst ist, ob es funktioniert oder nicht.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung w\u00e4re einfach und ausschliesslich auf der Ebene der Firmware anzupeilen: der Modus der Konvertersch\u00e4rfe muss ausgeschieden und stattdessen der Endwert in der Skala des manuellen Fokus auf unendlich gesetzt werden &#8211; f\u00fcr die gr\u00f6sste Brennweite, und damit f\u00fcr die kleineren ebenso. Wenn dann noch der automatische Fokus und das Datenspeichern, wegen dessen Langsamkeit in allen F\u00e4llen im Serienbildmodus fotografiert werden muss, etwas schneller gemacht w\u00fcrden, w\u00e4re an der Olympus Sp-550 nichts mehr auszusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Olympus Sp-550 (neu) vs. Dimage A2 (alt) Testbilder (1)&nbsp;&nbsp;&nbsp;Testbilder (2)&nbsp;&nbsp;&nbsp;Testbilder (3)Die Bilder wurden wie \u00fcblich bearbeitet, also verkleinert, ausgeschnitten, in den Tonwerten angepasst und gesch\u00e4rft. 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