{"id":1206,"date":"2012-03-21T10:03:47","date_gmt":"2012-03-21T09:03:47","guid":{"rendered":"http:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/?p=1206"},"modified":"2012-03-21T17:19:21","modified_gmt":"2012-03-21T16:19:21","slug":"computerwechsel-von-xp-zu-win7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ueliraz.ch\/WordPress\/?p=1206","title":{"rendered":"Computerwechsel von XP zu Win7"},"content":{"rendered":"<p>Vorgeschichte: Der siebenj\u00e4hrige XP-Computer war innerhalb einer Woche mausetot. Bei den ersten Abst\u00fcrzen waren Maus und Tastatur ohne Funktion, am Schluss erfolgte nicht einmal mehr ein Zugriff aufs BIOS, geschweige auf die Harddisk. Da das Auswechseln des Stromger\u00e4ts \u00e4usserst kompliziert erscheint und es auch nicht eindeutig ist, ob nicht auch die CPU oder das Motherboard als Fehlerquelle in Frage kommen, wird ein neuer Computer bestellt, mit 999 Franken inklusive Bildschirm und Win7 Pro halb so teuer wie der alte. Wegen des Vorauszahlens am Postschalter dauert die Lieferfrist nicht nur einen Tag, wie von Steg angek\u00fcndigt, sondern sieben Tage. Das Paket wird eingeschrieben geliefert und ist riesig &#8211; der P\u00f6stler tr\u00e4gt es f\u00fcr 10 Franken bis zum Wohnungseingang (er selbst hat ruhmensw\u00fcrdig abgewehrt und nichts verlangt). Der Bildschirm ist leichter als der alte und schnell aufgestellt, der Computer bekommt ein paar Beinhiebe und l\u00e4sst sich mit Tricks und Finten ebenso brav plazieren.<\/p>\n<p>1. Da der alte Computer sich zu schnell verabschiedete, konnte keine Datensicherung vorgenommen werden. Mit Icy Box f\u00fcr 50 Franken hat man ein Geh\u00e4use, in das sich die ehemals interne Harddisk einf\u00fcgen und als externe bedienen l\u00e4sst. Der physische Platz ist extrem eng berechnet, und man muss sich \u00fcberwinden, das Buskabel so heftig zu kneten, bis alles zusammenpasst. Ich ben\u00f6tigte mehrere Stunden, bis die Festplatte am neuen Computer ihren Dienst korrekt ausf\u00fchrte. Die alte Jumpereinstellung w\u00e4re die richtige gewesen, da ich aber mangels Kraft das breite Buskabel am Anfang an einem Ende zuwenig fest angeschlossen hatte, musste ich viele Male pr\u00f6beln, bis ich wieder die Anfangseinstellung ausprobierte, dieses Mal dann die Kabelenden gen\u00fcgend fest zusammengesteckt.<\/p>\n<p>2. Steg findet es schick, die zahlende Kundschaft mit Werbung zu begl\u00fccken. Sowohl der Anmeldebildschirm wie der Hintergrund beim Herunterfahren des Computers zeigen eine Grafik mit exquisitem Brechreiz, das gleissende Gelb des Zivilschutzes \u00fcber dem stumpfen Blau der Uniform desselben Vereins. Bei beiden Vorg\u00e4ngen gedachte ich st\u00e4ndig still des ehemaligen Vorsitzenden Rinderknecht. Will man bei einem neuen Computer gleich als erstes in die Registry eingreifen? Nein. Die L\u00f6sung besteht in demselben Programm, das der Hersteller zur Verunzierung des Computers benutzte, ohne es dem Kunden seinerseits zur Verf\u00fcgung zu stellen. Es heisst Win7LogonBackgroundChanger, und man l\u00f6st das Problem schnell, indem man einen der mitinstallierten Hintergrunde w\u00e4hlt oder selbst einen anfertigt, in derselben Gr\u00f6sse und kleiner als 250KB abgespeichert wie die Datei Windows\/System32\/oobe\/info\/backgrounds\/backgroundDefault.jpg. Man speichert dieses Bild in einen neuerstellten Ordner und w\u00e4hlt dasselbe mit dem Changer aus.<\/p>\n<p>3. Zur Einrichtung des e-Mail-Programms ging ich aufs Bluewin- bzw. Swisscomkonto, fand dort allerdings keine Angaben, wie das fr\u00fcher der Fall gewesen war. Also suchte ich nach Outlook Express. Nach einem Klick auf irgendetwas, das einen ins Unbestimmte weiterf\u00fchren soll, wird der Computer nach einem Mailprogramm abgesucht; gefunden wird Live Mail. Man wird zum Warten aufgefordert, und siehe da, die zwei Mailadressen, die ich bei Bluewin betreibe, werden ohne weitere zus\u00e4tzliche Angaben eingerichtet. Also Live Mail starten und erst einmal den Kopf zerbrechen, denn das Layout sieht ziemlich be\u00e4ngstigend aus, genau so, dass man nichts von dem im Kopf beh\u00e4lt, was man in den eingehenden Mails liest. Jetzt verstehe ich, wieso einige Leute seltsam nichtssagende, kommunikationsabw\u00fcrgende Mails schreiben. Man muss ein bisschen in den Einstellungen herumturnen &#8211; l\u00e4sst man nicht zu fr\u00fch locker, kann man dieses Programm haargenau gleich einstellen wie Outlook Express, also sehr lesefreundlich, ohne Spamordner, ohne zu viele Infos in st\u00f6renden Bildschirmbereichen. &#8211; Die alten Mails kopiert man als ganzen Ordner irgendwohin und importierte sie ins Live Mail, wo sie als Zus\u00e4tze plaziert werden, die je nach Wunsch in die neuen Kontos verschoben werden k\u00f6nnen, es aber nicht m\u00fcssen.<\/p>\n<p>4. Der Bildschirm Asus vh238t ist gleich hoch wie der alte, aber doppelt so breit. Die Bilder sind scharf, die Helligkeit nicht hundertprozentig gleich verteilt, am oberen Rand ist die Darstellung eine Spur dunkler als unten. Es gibt verschiedene Darstellungsmodi, von denen sRGB perfekt sein m\u00fcsste &#8211; er ist gut und brauchbar, wenigstens bis dann, wenn ausgedruckte Bilder Abweichungen zeigen w\u00fcrden. Die Verl\u00e4sslichkeit des alten von Samsung war 100%. &#8211; Die neue Breite zeigt die eigene Website ungewohnt, allerdings nur die Homepage als erste Seite und einige wenige andere Sonderseiten. Die L\u00f6sung war schnell gefunden, und wie sie genau ausschaut, sieht man im Code der Homepage. Zum Style-Abschnitt im  head geh\u00f6ren unbedingt die zwei ersten Zeilen als Voraussetzung f\u00fcrs Funktionieren. Gleich nach dem body-Tag schreibt man vor dem alten Text <\/p>\n<pre>&lt;div id=\"inhalt\"&gt;<\/pre>\n<p> und schliesst diesen mit einem End-<\/p>\n<pre>&lt;\/div&gt;<\/pre>\n<p>. Hilfe findet man hier <a href=\"http:\/\/www.stichpunkt.de\/css\/bereiche.html\">http:\/\/www.stichpunkt.de\/css\/bereiche.html<\/a> und da <a href=\"http:\/\/www.css4you.de\/posproperty.html\">http:\/\/www.css4you.de\/posproperty.html<\/a>, das mit den zwei ersten Zeilen im Header stammt von anderswo.<\/p>\n<p>5. Das Programm Hugin zur Panoramaherstellung kam schon schnell in Einsatz, bockte allerdings wie ein junges Pferdchen. Die Panoramen auf dem S\u00e4ntis sahen in der ersten Fassung \u00fcbel aus, wo ich noch wie vorher nach dem Ausrichten benutzerdefiniert optimierte (mit den Feldern rechts unten zur Vermeidung des Versatzes, also der Durchbrechung und Verschiebung von Linien), dann im Reiter Zusammenf\u00fcgen Bildwinkel berechnen, Optimale Gr\u00f6sse berechnen, Beschnitt den Bildern anpassen durchf\u00fchrte, bevor das Panorama im Vorschaufenster gepr\u00fcfte wurde, worauf endlich die zuletzt genannten Werte neu bestimmt wurden. Dann fand ich die L\u00f6sung: siehe da, das OpenGL-Vorschaufenster l\u00e4sst Hugin nicht mehr wie auf dem XP-Computer abst\u00fcrzen, sondern funktioniert optimal (eventuell ist diese Funktion nicht vom Betriebssystem, sondern von der Grafikkarte und dem Speicher abgh\u00e4ngig). Hier m\u00fcssen keine Werte gesetzt werden; man sieht das unf\u00f6rmige Panorama und zieht an den n\u00f6tigen Punkten, bis es korrekt ausgerichtet ist. Auch den Beschnitt macht man hier durch Verschieben der Grenzen, nicht durchs Setzen von Zahlwerten.<\/p>\n<p>6. Kaputt am neuen Computer ist nach einer Woche erst der Kartenleser. Ich denke an Bud Spencer und eine seiner Lebensweisheiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorgeschichte: Der siebenj\u00e4hrige XP-Computer war innerhalb einer Woche mausetot. Bei den ersten Abst\u00fcrzen waren Maus und Tastatur ohne Funktion, am Schluss erfolgte nicht einmal mehr ein Zugriff aufs BIOS, geschweige auf die Harddisk. 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